Die neun Geschichten in „Ein Raum voller Welten“ gehen in die Tiefe – emotional, philosophisch, manchmal auch wortwörtlich. Hier findet ihr so manches Gedankenexperiment und Gefühlschaos, Weltraum-Action, aber auch ruhige, fast alltägliche Momente. Wir freuen uns darauf, sie mit euch zu teilen!
Begleitet uns auf einen Flug in die Unendlichkeit mit:
Mary Stormhouse, die ihre Captain Akiva Tenjou durch ein geisterhaft leeres Raumschiff schickt;
Aybiline Ingrid Dahlson, die eine Frau aus einem Wagen der Pariser Metro direkt in eine ferne Galaxie verfrachtet;
Szosha Kramer, in deren Zeitenblase schier unglaubliche Dinge vor sich gehen;
Matilda Best, bei der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine immer mehr verschwimmen;
Bob Blanton, unser amerikanischer Gastautor, der eine Artifizielle Digitale Intelligenz mit einer existenziellen Frage konfrontiert;
Katharina Maier, die zwei Männer aus völlig verschiedenen Welten zusammen in eine Zelle steckt und schaut, was passiert
O. E. Wendt, der seine Anu auf eine Mission schickt, die vielleicht die letzte Hoffnung der Menschheit ist;
R. M. Amerein, die einem Frachterpiloten erst eine Hiobsbotschaft schickt und dann etwas ganz anderes;
Alexander Lenz, bei dem der BWL-Student Simon eine wahrhaft kosmische Erfahrung macht.
Die Entdeckung von Guang Yu
Meine eigenen Geschichte in „Sternenglut 3 – Ein Raum voller Welten“ führt uns zurück in das Universum der Titanide. Zwei junge Männer von sehr unterschiedlichen Monden geraten in die Fänge einer skrupellosen Freibeuterbande. Die Piraten haben nichts Besseres zu tun hat, als ihre Gefangene zusammen in eine Zelle zu stecken und dabei zuzusehen, was passiert. Doch was daraus entsteht, hätten sie sich in ihren spacigsten Träumen nicht ausgemalt …
Eine kleine Leseprobe findet ihr hier
Dio und Guang Yu, die beiden Protagonisten der Geschichte, haben mich nicht mehr losgelassen. Die beiden haben sogar angefangen, sich gegenseitig poetische Zeilen zu schreiben:
Ein Gedicht oder zwei
Dionysos
Erster Blick
Zuerst sah ich dich
und deine Augen – wach –
waren mir wie
Warmes
das, so dachte ich
von Mondboden sprach
denn mein Mond
war alles, alles, was ich
in mir trug – Gold
und Stein und Sand und
Hartes
und dich, dich, mein Eines
hielt ich (für) weich
und warm wie Jade
Und dann sah ich in dich
sah in dir deinen Mond
wo alles herbsten ist
Rotes
doch lichter wie du
doch Feuer wie du
mein Phoenix.
Der Prinz
mein morgen
in den wolken über den wiesen meines weges wohnt ein abend der tage währt
licht hängt in den zweigen wie ein stück stern aus einer nacht die nicht anbricht
der morgen ist ein garten auf der anderen seite eines leeren pavillons
der mittag ein ödland hinter einem kranz aus gestein aus eins kommt zwei kommt drei
aus drei kommen alle dinge der weg führt durch die mitte durch die leere hindurch
durch den kranz hinein in den kessel voller schäumendem wasser
und jenseits der wasser jenseits des schaums wartest du
wie neugeboren
Wie es mit den beiden weitergeht …
Tatsächlich hat mich die Geschichte dieser beiden jungen Männer derartig beschäftigt, dass ein ganzer Kurzroman über die zwei entstanden ist. Er erscheint 2025 … Watch this space!